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<title>Romanistik</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Romanistik</span></h1>
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<p><b>Romanistik</b> oder <b>romanische Philologie</b> beschäftigt sich mit Geschichte und Gegenwart der aus dem <a href="Latein" title="Latein">Latein</a> hervorgegangenen <a href="Romanische_Sprachen" title="Romanische Sprachen">romanischen Sprachen</a> und Literaturen. Dies umfasst auch die Kulturen der durch die <a href="Romanisierung" title="Romanisierung">Romanisierung</a> bzw. <a href="Latinisierung" title="Latinisierung">Latinisierung</a> entstandenen Sprachgebiete Europas sowie der durch <a href="Kolonisation" title="Kolonisation">Kolonisation</a> hinzugekommenen Gebiete in Übersee, vor allem in Amerika und Afrika.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definition">Definition</h2></div>
<p>In diesem Zusammenhang spricht man von der <i>Romania antiqua</i> bzw. der <i>Romania nova</i>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ehemals romanisierte Gebiete, in denen heute keine romanischen Sprachen gesprochen werden – im heutigen Großbritannien, Südwestdeutschland, auf dem Balkan –, bezeichnet man als <i>Romania submersa</i>. Grundlage der romanischen Sprachen ist nicht das geschriebene, klassische, sondern das gesprochene Latein, das man traditionell <a href="Vulg%C3%A4rlatein" title="Vulgärlatein">Vulgärlatein</a> nennt und das daher nur schwierig aus schriftlichen Quellen zu rekonstruieren ist.
</p><p>Die Romanistik umfasst somit vor allem das <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">Französische</a>, <a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">Italienische</a>, <a href="Spanische_Sprache" title="Spanische Sprache">Spanische</a>, <a href="Portugiesische_Sprache" title="Portugiesische Sprache">Portugiesische</a> und <a href="Rum%C3%A4nische_Sprache" title="Rumänische Sprache">Rumänische</a>, aber auch die kleineren romanischen Sprachen wie <a href="Katalanische_Sprache" title="Katalanische Sprache">Katalanisch</a>, <a href="Galicische_Sprache" title="Galicische Sprache">Galicisch</a>, <a href="Okzitanische_Sprache" title="Okzitanische Sprache">Okzitanisch</a>, <a href="R%C3%A4toromanische_Sprache" class="mw-redirect" title="Rätoromanische Sprache">Rätoromanisch</a>, <a href="Ladinische_Sprache" title="Ladinische Sprache">Ladinisch</a>, <a href="Furlanische_Sprache" title="Furlanische Sprache">Friaulisch</a>, <a href="Lombardische_Sprache" title="Lombardische Sprache">Lombardisch</a>, und <a href="Sardische_Sprache" title="Sardische Sprache">Sardisch</a>. Da die Abgrenzung von Sprachen und Dialekten äußerst schwierig ist, schwankt auch in den Handbüchern die Zahl der romanischen Sprachen zwischen zehn und sechzehn. Zweifel gibt es beispielsweise bei der Bezeichnung des <a href="Asturische_Sprache" title="Asturische Sprache">Asturischen</a>, des <a href="Aragonesische_Sprache" title="Aragonesische Sprache">Aragonesischen</a>, des <a href="Gaskognische_Sprache" title="Gaskognische Sprache">Gaskognischen</a> und des <a href="Korsische_Sprache" title="Korsische Sprache">Korsischen</a> als eigene Sprachen. Das <a href="Frankoprovenzalische_Sprache" title="Frankoprovenzalische Sprache">Franko-Provenzalische</a> wird nur in verschiedenen Dialekten gesprochen, hat aber keine Standardsprache und keine Literatur herausgebildet. Zum Gegenstandsbereich der Romanistik gehören auch die romanisch basierten <a href="Kreol" class="mw-redirect" title="Kreol">Kreolsprachen</a>.
</p><p>Wegen der Entstehung der romanischen Sprachen gilt die Romanistik als <a href="Paradigma" title="Paradigma">Vorbild</a> der historisch-vergleichenden <a href="Kulturwissenschaft" title="Kulturwissenschaft">Kulturwissenschaft</a>: Alle romanischen Sprachen sind Tochtersprachen des Lateinischen. Anders als bei anderen Ursprachen (außer Altchinesische) ist das Lateinische (wenn auch nicht das Vulgärlateinische) sehr gut dokumentiert. Daher gehörte die Beschäftigung mit der gesamten Breite der romanischen Sprachen zu den Eigenheiten des Universitätsfaches Romanistik, das sich in Deutschland zunächst als eine historische Sprachwissenschaft entwickelte. Außerhalb Deutschlands ist dieses Modell nie in größerem Maß übernommen worden, in den verschiedenen romanischen Ländern bildeten sich Einzelphilologien des Französischen, Italienischen usw., aber keine romanische Philologie. Deshalb und wegen der zunehmenden Spezialisierung des Wissens tritt die ursprüngliche Beschäftigung mit <i>allen</i> romanischen Sprachen im Rahmen einer Disziplin zunehmend in den Hintergrund und macht einer intensiveren Beschäftigung mit den romanischen Sprachen (als Einzelphilologien) Platz. In oft kontrovers geführten wissenschafts- und berufspolitischen Diskussionen nähern sich damit die Teilfächer der Romanistik immer mehr den Nationalphilologien, wie sie in den verschiedenen romanischen Ländern etabliert sind, an. Man spricht dann auch von <a href="Rum%C3%A4nistik" title="Rumänistik">Rumänistik</a>, <a href="Italianistik" title="Italianistik">Italianistik</a>, <a href="Franz%C3%B6sistik" title="Französistik">Französistik</a> (auch: Franko- oder Galloromanistik), <a href="Hispanistik" title="Hispanistik">Hispanistik</a> und <a href="Lusitanistik" title="Lusitanistik">Lusitanistik</a>. Die Romanistik leistet auch einen Beitrag zur <a href="Kreolistik" title="Kreolistik">Kreolistik</a>.
</p><p>Die Romanistik teilt sich in zwei Hauptgebiete auf: <a href="Romanische_Literaturwissenschaft" title="Romanische Literaturwissenschaft">romanische Literaturwissenschaft</a> und romanische Sprachwissenschaft. Literatur- und Sprachwissenschaft erweitern sich zu einer umfassenden Kulturwissenschaft.
</p><p>Die romanische Sprachwissenschaft bildet Hypothesen über die Entstehung und Entwicklung der romanischen Sprachfamilie. Sie versucht, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den romanischen Sprachen typologisch zu erfassen. Darüber hinaus erfasst die Disziplin die Beschreibung des Varietätengefüges (Dialekte, Sprachniveaus und -register), der Sprachstruktur und -geschichte jeder einzelnen romanischen Sprache. In der jüngeren Vergangenheit versucht die romanische Sprachwissenschaft verstärkt, Anregungen aus der allgemeinen Sprachwissenschaft, besonders der Pragmatik, der kognitiven Linguistik sowie der Syntax, aufzunehmen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entwicklung_eines_sprachwissenschaftlichen_Gebietes">Entwicklung eines sprachwissenschaftlichen Gebietes</h2></div>
<p>Zu den ersten Gelehrten, die romanische und weitere europäische Sprachen klassifizierten und darüber schrieben, gehörte <a href="Rodrigo_Jim%C3%A9nez_de_Rada" title="Rodrigo Jiménez de Rada">Rodrigo Jiménez de Rada</a> (1243)<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in seiner Geschichte der <a href="Iberische_Halbinsel" title="Iberische Halbinsel">Iberischen Halbinsel</a>. De Rada unterschied drei große Gruppierungen, die er in die romanischen, <a href="Slawische_Sprachen" title="Slawische Sprachen">slawischen</a> und <a href="Germanische_Sprachen" title="Germanische Sprachen">germanischen Sprachen</a> aufteilte; zusätzlich erwähnte er weitere Sprachen, etwa das <a href="Ungarische_Sprache" title="Ungarische Sprache">Ungarische</a> und <a href="Baskische_Sprache" title="Baskische Sprache">Baskische</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der spanischen <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> schrieb <a href="Andr%C3%A9s_de_Poza" title="Andrés de Poza">Andrés de Poza</a> (1587)<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> eine erste Klassifikation der romanischen Sprachen nieder, welche auch das Rumänische mit einschloss und bis in das 18. Jahrhundert Bedeutung behielt. Ein Forschungsprogramm der Romanistik entwarf 1690 <a href="Pierre_Bayle" title="Pierre Bayle">Pierre Bayle</a> am Ende seines Vorworts zum <a href="Dictionnaire_universel" title="Dictionnaire universel">Dictionnaire universel</a> von <a href="Antoine_Fureti%C3%A8re" title="Antoine Furetière">Antoine Furetière</a>.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1821 veröffentlichte <a href="Fran%C3%A7ois-Juste-Marie_Raynouard" title="François-Juste-Marie Raynouard">François-Juste-Marie Raynouard</a> die erste vergleichende Grammatik der romanischen Sprachen (<i>Grammaire comparée des langues de l'Europe latine, dans leurs rapports avec la langue des troubadours</i>) und begründete damit die moderne Romanistik.
</p><p>In Deutschland gilt <a href="Friedrich_Diez" class="mw-redirect" title="Friedrich Diez">Friedrich Diez</a> mit seiner „Grammatik der romanischen Sprachen“ von 1836 und für die Wortforschung mit dem ersten „Etymologisches Wörterbuch der romanischen Sprachen“ von 1853<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als Begründer der wissenschaftlichen Romanistik. Als Begründer des Fachs Romanistik an den deutschen Universitäten als <a href="Vergleichende_Sprachwissenschaft" title="Vergleichende Sprachwissenschaft">komparatistisch</a> angelegtes Fach zeigt sich noch heute sein Einfluss. Zu seinen Schülern in Bonn gehörten u. a. <a href="Hugo_Schuchardt" title="Hugo Schuchardt">Hugo Schuchardt</a>, <a href="Gaston_Paris" title="Gaston Paris">Gaston Paris</a> und <a href="Adolf_Tobler" title="Adolf Tobler">Adolf Tobler</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einführungen"><span id="Einf.C3.BChrungen"></span>Einführungen</h3></div>
<ul><li>Frank Baasner, Peter Kuon: <i>Was sollen Romanisten lesen?</i> Erich Schmidt Verlag, Berlin 1994, ISBN 978-3-503-03081-1.</li>
<li>Georg Bossong: <i>Die romanischen Sprachen. Eine vergleichende Einführung</i>. Buske Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-87548-518-9.</li>
<li><a href="Albert_Gier" title="Albert Gier">Albert Gier</a>: <i>Orientierung Romanistik. Was sie kann, was sie will</i>. Rowohlt, Reinbek 2000, ISBN 978-3-499-55607-4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Umfassende_Darstellungen">Umfassende Darstellungen</h3></div>
<ul><li><a href="G%C3%BCnter_Holtus" title="Günter Holtus">Günter Holtus</a>, <a href="Michael_Metzeltin" title="Michael Metzeltin">Michael Metzeltin</a>, <a href="Christian_Schmitt_(Romanist)" title="Christian Schmitt (Romanist)">Christian Schmitt</a> (Hrsg.): <a href="Lexikon_der_Romanistischen_Linguistik" title="Lexikon der Romanistischen Linguistik"><i>Lexikon der Romanistischen Linguistik (LRL)</i></a>. 12 Bände. Niemeyer, Tübingen 1988–2005.</li>
<li>Gerhard Ernst, Martin-Dietrich Gleßgen, Christian Schmitt u. a. (Hrsg.): <i>Romanische Sprachgeschichte</i>. 3 Bände. de Gruyter, Berlin 2003–2008.</li>
<li>Trudel Meisenburg / Christoph Gabriel: <i>Romanische Sprachwissenschaft</i>. 1. Auflage. UTB/BRO, Paderborn 2007.</li>
<li><a href="Hans_Robert_Jau%C3%9F" title="Hans Robert Jauß">Hans Robert Jauß</a>, Erich Köhler, <a href="Hans_Ulrich_Gumbrecht" title="Hans Ulrich Gumbrecht">Hans Ulrich Gumbrecht</a> (Hrsg.): <i>Grundriß der romanischen Literaturen des Mittelalters</i> (GRLMA). 11 Bände. Winter, Heidelberg 1972–1993.</li>
<li>Wolf-Dieter Lange, Burghard Baltrusch u. a. (Hrsg.): <i>Kritisches Lexikon der romanischen Gegenwartsliteraturen</i> (KLRG). Narr, Tübingen 1990ff.</li>
<li>Daniela Pirazzini: <i>Theorien und Methoden der romanischen Sprachwissenschaft</i>. Walter de Gruyter, Berlin 2013.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nachschlagewerke">Nachschlagewerke</h3></div>
<ul><li><a href="Wilhelm_Theodor_Elwert" title="Wilhelm Theodor Elwert">Wilhelm Theodor Elwert</a>: <i>Die romanischen Sprachen und Literaturen. Ein Überblick</i>. Beck, München 1979, ISBN 978-3-406-05721-2.</li>
<li>Rainer Hess, Gustav Siebenmann, Tilbert D. Stegmann: <i>Literaturwissenschaftliches Wörterbuch für Romanisten</i> (LWR), 4., überarb. u. erw. Aufl. Francke, Tübingen 2003 (=UTB 1373), ISBN 978-3-8252-1373-2.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wissenschaftliche_Bibliographie">Wissenschaftliche Bibliographie</h3></div>
<ul><li><i>Romanische Bibliographie / Bibliographie romane / Romance Bibliography</i>. Niemeyer, Tübingen 1961 ff. (zuvor <i>Zeitschrift für Romanische Philologie (ZrP) Supplemente</i>, Halle/Saale, dann Tübingen 1875ff.; Berichtszeitraum 1875–1913; 1924 ff.).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wissenschaftliche_Zeitschriften">Wissenschaftliche Zeitschriften</h3></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://journals.sub.uni-hamburg.de/apropos">apropos – [Perspektiven auf die Romania]</a>.</li>
<li><a href="Germanisch-romanische_Monatsschrift" class="mw-redirect" title="Germanisch-romanische Monatsschrift">Germanisch-romanische Monatsschrift</a>.</li>
<li><i>Lendemains. Etudes comparées sur la France.</i> In den Jahren 2000 bis 2012 fortgeführt von Wolfgang Asholt und <a href="Hans_Manfred_Bock" title="Hans Manfred Bock">Hans Manfred Bock</a>. Hg. Andreas Gelz, Christian Papilloud. Gunter Narr, Tübingen <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220170-3803%22&key=cql">0170-3803</a></span></span><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/solrsearch/index/search/searchtype/collection/id/16437">Promptus – Würzburger Beiträge zur Romanistik</a>.</li>
<li>Quo vadis, Romania? Zeitschrift für eine aktuelle Romanistik.</li>
<li>Revue de linguistique romane.</li>
<li>Romance Philology.</li>
<li>Romania.</li>
<li><a href="Romanische_Forschungen" title="Romanische Forschungen">Romanische Forschungen. Vierteljahresschrift für romanische Sprachen und Literaturen</a>.</li>
<li><a href="Romanische_Studien_(Zeitschrift)" title="Romanische Studien (Zeitschrift)">Romanische Studien</a><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.romanischestudien.de">[1]</a></li>
<li>Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte / Cahiers d‘Histoire des Littératures Romanes.</li>
<li>Romanistik in Geschichte und Gegenwart.</li>
<li>Romanistisches Jahrbuch.</li>
<li>The Romanic Review.</li>
<li>Vox Romanica.</li>
<li><a href="Zeitschrift_f%C3%BCr_romanische_Philologie" title="Zeitschrift für romanische Philologie">Zeitschrift für romanische Philologie</a>.</li>
<li><a href="Zeitschrift_f%C3%BCr_franz%C3%B6sische_Sprache_und_Literatur" title="Zeitschrift für französische Sprache und Literatur">Zeitschrift für französische Sprache und Literatur</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wissenschaftsgeschichte">Wissenschaftsgeschichte</h3></div>
<ul><li><a href="Hans_Helmut_Christmann" title="Hans Helmut Christmann">Hans Helmut Christmann</a>: <i>Romanistik und Anglistik an der deutschen Universität im 19. Jahrhundert. Ihre Herausbildung als Fächer und ihr Verhältnis zu Germanistik und klassischer Philologie.</i> Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz 1985, ISBN 978-3-515-04465-3.</li>
<li><a href="Eugenio_Coseriu" title="Eugenio Coseriu">Eugenio Coseriu</a>, Reinhard Meisterfeld: <i>Geschichte der romanischen Sprachwissenschaft.</i> 4 Bände, Narr, Tübingen 2003–2008:
<ul><li>Band 1: <i>Von den Anfängen bis 1492.</i></li>
<li>Band 2: <i>Von Nebrija bis Celso Cittadini.</i></li>
<li>Band 3: <i>Von 1601 bis 1818.</i></li>
<li>Band 4: <i>Von 1818 bis Wilhelm Meyer-Lübke</i>.</li></ul></li>
<li><a href="Klaus-Dieter_Ertler" title="Klaus-Dieter Ertler">Klaus-Dieter Ertler</a> (Hrsg.): <i>Romanistik als Passion. Sternstunden der neueren Fachgeschichte.</i> LIT Verlag, Münster 2007, ISBN 978-3-8258-0273-8.</li>
<li>Frank Estelmann, Pierre Krügel, Olaf Müller (Hrsg.): <i>Traditionen der Entgrenzung. Beiträge zur romanistischen Wissenschaftsgeschichte.</i> Lang, Frankfurt am Main 2003, ISBN 978-3-631-50388-1.</li>
<li>Stefan Gross: <i><a href="Ernst_Robert_Curtius" title="Ernst Robert Curtius">Ernst Robert Curtius</a> und die deutsche Romanistik der zwanziger Jahre. Zum Problem nationaler Images in der Literaturwissenschaft.</i> Bouvier, Bonn 1980, ISBN 978-3-416-01583-7.</li>
<li><a href="Hans_Ulrich_Gumbrecht" title="Hans Ulrich Gumbrecht">Hans Ulrich Gumbrecht</a>: <i>Vom Leben und Sterben der großen Romanisten. Biografische Skizzen von <a href="Karl_Vossler" title="Karl Vossler">Carl Vossler</a>, <a href="Ernst_Robert_Curtius" title="Ernst Robert Curtius">Ernst Robert Curtius</a>, <a href="Leo_Spitzer" title="Leo Spitzer">Leo Spitzer</a>, <a href="Erich_Auerbach" title="Erich Auerbach">Erich Auerbach</a>, <a href="Werner_Krauss_(Romanist)" title="Werner Krauss (Romanist)">Werner Krauss</a>.</i> Hanser Verlag, München 2002, ISBN 978-3-446-20140-8.</li>
<li><a href="Frank-Rutger_Hausmann" title="Frank-Rutger Hausmann">Frank-Rutger Hausmann</a>: <i>»Vom Strudel der Ereignisse verschlungen«. Deutsche Romanistik im »<a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Dritten Reich</a>«.</i> Klostermann, Frankfurt am Main 2000, ISBN 978-3-465-03584-8.</li>
<li><a href="Frank-Rutger_Hausmann" title="Frank-Rutger Hausmann">Frank-Rutger Hausmann</a>: „Auch eine nationale Wissenschaft? Die deutsche Romanistik unter dem Nationalsozialismus.“ In: <i>Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte.</i> Nr. 22, 1998, S. 1–39 und 261–313 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5810/pdf/Hausmann_Auch_eine_nationale_Wissenschaft.pdf">PDF</a>; 10,7 MB).</li>
<li>Willi Hirdt (Hrsg.): <i>Romanistik. Eine Bonner Erfindung.</i> 2 Bände. Bouvier, Bonn 1993, ISBN 978-3-416-80605-3.</li>
<li>Peter Jehle: <i>Periodisierungsfragen der neueren Geschichte der Romanistik.</i> In: <i>Grenzgänge.</i> Nr. 8, 2001, S. 32–44.</li>
<li>Gerdi Seidel: <i>Vom Leben und Überleben eines ‚Luxusfachs‘. Die Anfangsjahre der Romanistik in der DDR.</i> Synchron Wissenschaftsverlag der Autoren, Heidelberg 2005, ISBN 978-3-935025-79-9.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zur_Krise_und_den_Entwicklungsperspektiven_der_Romanistik">Zur Krise und den Entwicklungsperspektiven der Romanistik</h3></div>
<ul><li><i>Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte</i> Nr. 29, Heft 3/4 (2005): Themenheft „Romanistik 2006: Revisionen, Positionen, Visionen“, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220343-379X%22&key=cql">0343-379X</a></span></span>.</li>
<li><i>Grenzgänge. Beiträge zu einer modernen Romanistik</i> Nr. 23 (2005): Themenheft „Romanistik und Gesellschaft: Zukunft der Romanistik – Romanistik der Zukunft“, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220944-8594%22&key=cql">0944-8594</a></span></span>.</li>
<li><i>Quo vadis, Romania? Zeitschrift für eine aktuelle Romanistik</i> Nr. 29 (2007): Themenheft „Neue Herausforderungen für die Romanistik“, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221022-3169%22&key=cql">1022-3169</a></span></span>.</li>
<li><i><a href="Romanische_Forschungen" title="Romanische Forschungen">Romanische Forschungen. Vierteljahresschrift für romanische Sprachen und Literaturen</a></i> 120,3 (2008): „Forum“ zur zukünftigen Entwicklung der Romanistik, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220035-8126%22&key=cql">0035-8126</a></span></span>.</li>
<li><a href="Wolfgang_Dahmen_(Romanist)" title="Wolfgang Dahmen (Romanist)">Wolfgang Dahmen</a>, <a href="G%C3%BCnter_Holtus" title="Günter Holtus">Günter Holtus</a>, Johannes Kramer u. a. (Hrsg.): <i>Die Bedeutung der romanischen Sprachen im Europa der Zukunft</i>. Narr, Tübingen 1996 (=Romanistisches Kolloquium IX), ISBN 978-3-8233-5073-6.</li>
<li>Kian-Harald Karimi: „Les liaisons se portent en tout sens – Zur Enzyklopädie einer kulturwissenschaftlichen Romanistik“, in: <i>Zeitschrift für romanische Philologie</i>. Bd. 122, Heft 1 (2006). S. 1–16.</li>
<li>Maria Lieber / Harald Wentzlaff-Eggebert: <i>Deutschsprachige Romanistik – für wen?</i>. Synchron Wissenschaftsverlag der Autoren, Heidelberg 2002, ISBN 978-3-935025-32-4.</li>
<li>Fritz Nies / Reinhold R. Grimm (Hrsg.): <i>Ein „unmögliches Fach“. Bilanz und Perspektiven der Romanistik</i>. Narr, Tübingen 1988, ISBN 978-3-87808-698-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Deutscher_Romanistenverband" class="mw-redirect" title="Deutscher Romanistenverband">Deutscher Romanistenverband</a></li>
<li><a href="Soci%C3%A9t%C3%A9_de_Linguistique_Romane" title="Société de Linguistique Romane">Société de Linguistique Romane</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Romanische_Philologie_(1914)" class="extiw external" title="s:Romanische Philologie (1914)">Wikisource: Romanische Philologie (1914)</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://curlie.org/World/Deutsch/Wissenschaft/Geisteswissenschaften/Kultur-Studien/Romanistik/">Linkkatalog zum Thema Romanistik</a> bei <i>curlie.org</i> (ehemals <a href="DMOZ" title="DMOZ">DMOZ</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.romanistik.de">Romanistik.de: Offene, moderierte Plattform der deutschsprachigen Romanistik</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.deutscher-romanistenverband.de/">Deutscher Romanistenverband (DRV)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fid-romanistik.de/">Fachinformationsdienst Romanistik</a> – Literaturrecherche und -versorgung, disziplinbezogene Informationen zu <a href="Open_Access" title="Open Access">Open Access</a> und <a href="Forschungsdatenmanagement" title="Forschungsdatenmanagement">Forschungsdatenmanagement</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Die folgenden Ausführungen fußen, soweit nicht anders angegeben, auf der im Abschnitt 3 angegebenen Literatur.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Rodrigo Jiménez de Rada: <a href="De_rebus_Hispaniae" title="De rebus Hispaniae">De rebus Hispaniae</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Harald_Haarmann" title="Harald Haarmann">Harald Haarmann</a>: Weltgeschichte der Sprachen. Von der Frühzeit des Menschen bis zur Gegenwart. C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-69461-5, S. 134–135.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Andrés de Poza: <i><a href="https://archive.org/details/delaantigualeng00goog" class="extiw external" title="iarchive:delaantigualeng00goog">De la antigua lengua, poblaciones, y comarcas de las Españas.</a></i> 1587.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Alain Rey: Antoine Furetière. Fayard, Paris 2006, S. 192.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolfgang_Sykorra" title="Wolfgang Sykorra">Wolfgang Sykorra</a>: <i>Friedrich Diez’ Etymologisches Wörterbuch der romanischen Sprachen und seine Quellen.</i> Romanistische Versuche und Vorarbeiten 47. Romanisches Seminar der Universität: Bonn 1973.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://periodicals.narr.de/index.php/Lendemains/index">Ältere Ausgaben</a> unter "Archiv", überwiegend kostenfrei, als .pdf auf den Verlagsseiten, jeder Text einzeln aufzurufen.</span>
</li>
</ol>
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